
fot.GRT
Erhalten blieb reiche Architektur aus Holz und Ziegelstein, umfassend alte holländische Bauernhöfe und Arkadenhäuser, ein Netz von Kanälen und Gräbern, historische Schleusen und Pumpenstationen. Preußische Ansiedler haben auch ihre Spuren hinterlassen, durch typische Bauten und Häuser (Fachwerk). In der Nähe befinden sich viele Denkmäler der Klasse 0, Überreste der Kultur der Mennoniten, u. a. in den Orten Krzewsk, Markusy, Jezioro, Żurawiec , Raczki Elbląskie .
Die Lage von Green Farm bezüglich der touristischen Attraktionen der Region Ermland-Masuren macht aus sie ein großartiger Startpunkt für Ausflüge und Besuche von Ortschaften wie: Malbork (Marienburg), Frombork (Frauenburg), die Dreistadt, Stutthof, Lidzbark Warmiński (Heilsberg), Święta Lipka (Heiligelinde), Pasłęk (Preussisch Holland), Olsztyn (Allenstein), Święty Gaj, Masuren, wie Mierzeja Wiślana (Frische Nehrung) und die Route entlang der Küste des Frischen Haffes.
Vor Jahrhunderten...
Diese Region, bis heute nicht völlig dem Menschen unterworfen, verbirgt viele Geheimnisse. Geschichtliche Quellen sprechen davon, dass im 12. Jahrhundert zwei Schiffe der Flotte der Ritter des Deutschen Ordens im Drausensee gesunken wurden. Sie liegen auf dem Boden, wahrscheinlich dank dem Sand sehr gut erhalten. Sie warten geduldig auf ihre Wiederentdeckung.
Entlang der Bernsteinstraße.
Auf der östlichen Seite des Sees, in dem Ort Weklice (Wöcklitz), auf der Elbinger Höhe, befindet sich ein altertümlicher Friedhof. Diese Nekropolis wurde zur Zeit der Herrschaft der Römer benutzt - ab Ende des 1. bis zu Anfang des 4. Jahrhunderts nach Christus, durch Mitglieder der Wielbark-Kultur, welche mit dem Aufenthalt der Goten auf polnischem Gebiet verbunden wird. Der Friedhof liegt an einer zentralen Stelle des Ufers von Bernstein bringendem Baltikum, welches die wichtigsten Handelswege altertümlichen Europas verband.
Truso
Die Siedlung wurde 1982 bei archäologischen Untersuchungen im Rahmen des Archäologischen Bildes Polens entdeckt. Im selben Jahr wurden die ersten Arbeiten zur Suche und Rettung durchgeführt, und im 1982-1991 wurden hier interdisziplinäre (mit Hilfe von Geologen und Palynologen) Ausgrabungen durchgeführt.
Die Siedlung wurde auf dem östlichen Ufer des ehemaligen Drausensees gefunden. Sie hatte eine Fläche von ca. 10 Hektar. Die Siedlung umfasste sowohl die niedrig liegenden und zum Teil Depressionsgebieten zwischen Drausensee und dem Elbinger Höhe als auch eine Großteil der sogenannten Übergangszone zwischen dem Werder und dem Rand der Höhe.
Die Siedlung funktionierte ab Ende des 8. Jahrhunderts bis Anfang des 10. Jahrhunderts.
Ergebnisse bisheriger Ausgrabungen zeigen eindeutig, dass dies eine Handwerks- und Handelssiedlung mit Hafen mit einem frühstädtischen Charakter war. Der Hafen verfügte über eine Bequeme Verbindung mit dem Baltikum über einen breiten Fluss, der aus Drausensee herausfloß und in das Frische Haff von der Ostseite einfließ, sowie eine zwei Kilometer breite Öffnung in der Frischen Nehrung. Es wurden klare Spuren eines alten Flusses auf dem Gebiet der heutigen Stadt Elbing gefunden, in der Form eines breiten Bandes von Sand und Kies, welche in Folge von Flusssedimentation hierhin gebracht wurden. Die Passage zum Baltikum bestand zu dieser Zeit wahrscheinlich in der Nähe des heutigen Ortes Krynica Morska (Kahlberg) auf der Frischen Nehrung.
Sowohl der Charakter der Siedlung, als auch ihre Chronologie und Lage deuten klar auf die Hypothese, dass dies der von Wulfstan erwähnte Ort Truso sein kann, hin.





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